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Verbunden: 23. September 2012 - 12:34
Unterschiedliche Stärken Optiker vs. Augenarzt

Ich habe mal wieder eine neue Brille, da die alten Gläser stark verkratzt waren. Trage seit mehr als 10 Jahren eine Gleitsichtbrille, seit 6 Jahren auch phototrop. Immer Hoya Gläser, hier rechts: Hoya LifeStyle 3 Eyas 1.60 Sensity, links: Hoya Hilux Eyas Sensity. Das linke Auge sieht faktisch nichts, hat aber ein Einstärkenglas drin. Die Werte der alten Brille von 2020

Rechts: Sph -2,00 Cyl. - 4,50 Achse 175 Add: 2,50

Links Sph - 3,50 Cyl -2,00  Achse 180

Messwerte vom Augenarzt

Rechst: Sph - 2,25 Cyl - 3,75 Achse 168

Links: - 7,50 Cyl - 4,25 Achse 1

 

Neue Gläser vom Optiker

Rechts: Sph: -2,50 Cyl - 4,00 Achse 173 Add 2,50

Links: Sph - 3,50 Cyl: -2,00 Achse 0

Die Brillenform hat sich leicht geändert, von Rechteckig zu leicht rund. Nun trage ich die neue Brille seit 4 Tagen und habe immer noch das schwammige Gefühl. Bei der alten Brille konnte ich den Kopf in alle Richtuneg bewegen, ohne Probleme zu haben. Jetzt wackelt alles und das Sehen ist sehr anstrengend. Kann es sein, das die neuen Gläser doch zu stark sind ? Außerdem habe ich die Brillenform, ( äußerste Ecke des Gestells ) im Augenwinkel. Das irritiert mich. Draußen ist kein angenehmes Sehen möglich. Gemessen wurde beim Optiker mit Gerät, morgens ausgeschlafen. Habt ihr eine Idee ?

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Verbunden: 26. Juli 2002 - 0:00

Hallo,

Frage: Fehlt rechts bei der Optikermessung in der Sphäre das "Minus"? Links weicht der Wert vom Augenarzt sehr krass vom Wert der Altbrille und vom Wert der Optiker Neuvermessung ab (diese sind ja unverändert)? Waren die Messwerte des Arztes so falsch?

Was in Deinen Angaben absolut fehlt sind Sehschärfeangaben. Die hättest Du sowohl vom Arzt und auch vom Augenoptiker bekommen können. Und wie fällt wohl dazu das Resultat dann mit Brille aus. Ohne diese Angaben, lässt sich nichts "Genaueres" auf das Sehen rückschließen. Alle Glasstärken korellieren mit einem Visus (Sehschärfewert), dieser allein gibt Auskunft über eine optimalere Korrektion. Manches "Andere" kann auch durch Gewöhnung vorgetäuscht werden.

Bei der Neuen Korrektion fehlt auch die Nahsehkorrektion, der ADD-Wert.

Viele Grüße:

Paul-Gerhard Mosch (PGM)

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Verbunden: 23. September 2012 - 12:34

Hallo Paul- Gerhard

Danke für deine Antwort. Ich habe beim Schreiben tatsächlich das minus vor der Sphäre vergessen. Die Messung beim Arzt vom linken Auge ist schon korrekt, das hätte er gerne im Glas. Da das Auge aber faktisch nix sieht, lassen wir die Werte immer gleich. Lediglich das rechte Auge wird korrigiert. Dieses Mal, meiner Meinung nach zu viel. Eine halbe Dioptrie in beiden Werten ist schon krass bei der Sehstärke. Die Add ist mit 2,50 gleich geblieben. Der Optiker hat das Glas rechts ja nach oben korrigiert. Das ich damit in der Ferne besser sehe, ist klar,  nur ob mein Kopf auch damit klar kommt....Am Handy z.B. kippt die Schrift nach rechts. Schaue ich mit dem ganzen kopf nach unten, '' schwimmt '' alles. Die Sehschärfe mit Brille beträgt  80 % . Links 0 

Viele Grüße

Petra

Bild des Benutzers Paul-Gerhard Mosch
Verbunden: 26. Juli 2002 - 0:00

Hallo Petra,

interessant wäre es jetzt noch Dein Alter zu erfahren. Jedenfalls ist der Visus mit 0,8 nicht so gut. Wenn die Brille in der Fernsicht eindeutig schärfer geworden ist, sollte dass mit der Verstärkung um (-)0,50 dpt so in Ordnung gehen. Ist die Sehverbesserung gegenüber der Altbrille kaum merklich, liegt der Verdacht nahe, dass über das Ziel hinaus korrigiert wurde.

Je nach Alter fehlt Dir aber dann evtl. Schärfe in der Nahsicht. Denn hier war die Altbrille um die 0,50 dpt stärker wirksam, da ja schwächer!

Ein letzter Punkt betrifft Dein linkes Auge. Ein Visus 0,00 ist ganz sicher nicht korrekt. Wegen der hohen Fehlsichtigkeit ist derselbe aber definitive sehr stark eingeschränkt. Gab es zu den Werten des Augenarztes hierzu eine Angabe?

Viele Grüße:

Paul-Gerhard Mosch (PGM)

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Verbunden: 23. September 2012 - 12:34

Hallo nochmal

Ich bin 62 Jahre alt und trage eine Brille seit meinem 7. Lebensjahr. Die Erhöhung im Fernbereich der neuen Brille merke ich sehr positiv. Ich denke, diesen Wert brauche ich auch. Ich komme aber nicht über 80 %. Mein Bedenken war, gleich um eine halbe Dioptrie zu erhöhen, damit der Kopf auch mitmacht. ( Gewohnheit ) Nach einer erneuten Messung heute kam heraus, mit weniger Stärke sehe ich auch gleich wieder schlechter. Mit der Addition von 2,50 komme ich aber zurecht. Kann es nicht sein, das ich mich erst an die Reduzierung der Hornhausverkrümmung gewöhnen muss ? War ja auch nicht wenig. Der Optiker meinte, ich störe mich doch am unscharfen Bereich, da ich wohl sehr sensibel reagiere. Er hat die Brille etwas anders eingestellt, ich soll 2-3 Tage abwarten. Wenn das alles nicht funktioniert, würde er das Glas tauschen in ein LifeStyle 4i . Dort würden die Unschärfen nicht so bemerkt werden.

Das mit dem linken Auge wurde mir so erklärt, jedenfalls sieht das Auge unter 20 %. In einer älteren Brille hatte ich ein Ausgleichsglas, damit kam ich nicht zurecht. Hatte das Gefühl, die Augen spielen nicht zusammen. Deshalb sind seit Jahren die selben Werte drin. Das Auge kann nicht weiter korrigiert werden, deshalb auch nicht die Werte des Arztes.

Links hatte der Arzt diese Werte gemessen, bringt aber nichts. Es wird nicht schärfer. Ich hoffe, ich konnte alles beantworten.

Viele Grüße

Petra

Bild des Benutzers Paul-Gerhard Mosch
Verbunden: 26. Juli 2002 - 0:00

Hallo Petra,

Deine Ausführungen sind in sich schlüssig und für mich auch gut nachvollziehbar. Die Änderungen, die der Kollege evtl. im Sitz des Mittelteils und damit der Brillenlinsen vor Augen durchgeführt hat, sollten auf Optimierung hin beobachtet werden, dabei kann es durchaus positive Einflüsse geben (Vorneigung, Durchmuschelung etc.). Die sphärische Stärke ist jedenfalls abgesichert und der cylindische Wert wird schon durch den augenärztlichen Wert bestätigt. Wenn dann kann die geänderte Achse oder das Brillenlinsendesign hier noch einen Einfluss haben. Die Alternative auf ein höherwertiges Produkt auszuweichen kann da richtig liegen. Allerdings kenne ich die Hoya-Produktpalette dazu nicht gut genug, um mir hierzu eine Meinung bilden zu können.

Das Angebot des Kollegen ist da jedenfalls schlüssig. Vom linken monokularen Stärkenausgleich sollten keine Störungen herkommen. Da Deine Sicht nur einäugig rechts abläuft, wäre wichtig, ob bei Dir eine Nahkonvergenz zu berücksichtigen ist, sprich ob beide Augen sich beim Lesen etwas nach innen verschränken. Dies ist bei funktioneller Einäugigkeit teils nicht gegeben und muss bei der Bestellung (Anfertigung) der Brillengleitsichtlinse gesondert aufgenommen werden. (Aber hier sollte der Kollege auch Vorsorge getroffen haben).

Ich denke, Du bist zunächst einmal in guten Händen, was Deine jetzige Versorgung angeht.

Der Punkt der Ungleichsichtigkeit R/L ist brillentechnisch nicht optimal zu lösen. Dies wäre nur über Kontaktlinsen korrigierbar. Dann stellt sich aber zusätzlich die Frage, wie optimal die Fixierung beider Augen miteinander arbeitet, da hier ja wohl selten eine Korrespondenz stattgefunden hat. Dies Thema kann aber getrost bis zum Zeitpunkt einer Catarakt-OP (Grauer Star) zurück gestellt werden. Dann wäre dies nochmal echt relevant und ein Thema.

Lass uns hören, wie es bei Dir weiter geht, Alles Gute!

Viele Grüße:

Paul-Gerhard Mosch (PGM)

Bild des Benutzers Mrs. Doubtfire
Verbunden: 23. September 2012 - 12:34

Vielen lieben Dank Paul-Gerhard

Das hilft mir schon sehr weiter. Habe nochmal geschaut, das rechte Glas wird in ein Hoya MyStyle V+ getauscht.

Beim lesen gehen beide Augen schräg zur Mitte, so wie es sein soll ? Links ist ja aber kein Leseteil drin.

Noch ein Problem habe ich mit der Fassung, welche ich ja nicht gut anprobieren kann, wegen der starken Fehlsichtigkeit. Bei der alten Brille ist der Bügel normal ganz am Rahmen dran. Bei der neuen steht er aber ab. das stört mich im Gesichtsfeld, ich habe das Gefühl, von links kommt ,,etwas ``. Da muss ich nochmal sprechen, ob das Gestell ggf. ausgetauscht werden kann und er so kulant ist. Für das höherwertige Glas zahle ich sowieso drauf. Es irritiert halt sehr, auch wenn das Auge nicht richtig sieht. Vor allem, wenn ich mich mal erschrecke, beim Autofahren oder so. Aber das ist ein anderes Thema.

Das er das Mittelteil geändert hat, war ja eine gute Idee, aber kontraproduktiv für mich Wink Die Brille wurde extra so ausgesucht, das der obere Rand mit meinen Augenbrauen abschließt. Da Phototrop und die Blendung von oben bei der alten Brille stark war.

Da konnte ich bei Sonneneinstrahlung mein Gegenüber nicht erkennen. Aber sei es drum, ich berichte weiter. Ganz lieben Dank und einen schönen Sonntag noch.

Viele Grüße

Petra

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Verbunden: 26. Juli 2002 - 0:00

Danke für die Rückmeldung!

Viele Grüße:

Paul-Gerhard Mosch (PGM)

Bild des Benutzers Mrs. Doubtfire
Verbunden: 23. September 2012 - 12:34

Moin zusammen 

So, gestern die neue Brille abgeholt. Was soll ich sagen, es ist noch schlimmer als mit dem anderen Glas. Die neue Fassung weicht kaum von der anderen ab. Mir ist total schwindelig und ich habe das Gefühl, der Kopf wird eingedrückt. Selbst in der Fernsicht habe ich das Gefühl, zu schnell im unscharfen Bereich zu sein. PC oder Tabletarbeit ist fast nicht möglich. Alles ,, schwimmt '' Der Mittelbereich ist für meine Verhältnisse zu klein, ebenso die Ferne. Sind die Werte vielleicht doch zu stark im  Verhältnis zur alten Brille?  Ich ärgere  ich total, habe draufgezahlt und komme nicht klar. Vielleicht sollte ich die alten Werte wieder einbauen lassen und in Kauf nehmen, das ich in der Ferne nicht mehr so scharf sehe ?

Verzweifelte Grüße,  Petra 

Viele Grüße

Petra

Bild des Benutzers Paul-Gerhard Mosch
Verbunden: 26. Juli 2002 - 0:00

Evtl. kann der Augenoptiker mal einen kleinen Test machen. Indem er Dir einmal an der Sehprobentafel die Werte der Messbrille zeigt und im Vergleich das Ergebnis mit dem neuen Brillenglas. Gibt es da keine Übereinstimmung ist etwas oberfaul.

Nachtrag, ein kleiner Test, zur Selbstkontrolle:

Jeder Optiker besitzt eine sogenannte Lochblende. Es handelt sich um ein schwarzes Messglas, welches im Zentrum ein Loch von 1.0 bis 1.5 mm hat.

Genutzt wird ein besonderer Effekt bei einer Augenglasbestimmung. Bleibt der Visus (Sehschärfe) des Klienten unbefriedigend und sind die Angaben desselben auch nicht zielführend, kann der Einsatz der Lochblende klären, ob man mit seiner optischen Korrektion schon im Zielbereich liegt. Da hier beim Betrachten des Zielobjektes (Visustafel) nur ein enges Lichtbündel genutzt wird, erkennt man die Leistungsfähigkeit des Auges auch bei ungenauer Korrektion. Wird das Bild im Auge mit der Lochblende schärfer, ist die vorhandene Korrektionswirkung noch fehlerhaft und bedarf eines besseren Ausgleichs. Die sogenannte Gitter- oder Rasterbrille benutzt ein artgleiches Prinzip, statt Korrektionsoptik.

Dito in der Nahsicht ebenso. Dann ist der Kollege gefragt, wo und wie er die Abweichungen verortet. Dazu kann er über die Brille auch mal eine Überkorrektion ausmessen. Anders ausgedrückt, gibt es deutliche Verbesserungen durch andere Zusatzoptiken über die Brillenkorrektion.

Eine weitere Frage wäre, gibt es eine Stelle im Brillenglas, an der Du besser siehst, gegenüber der zentralen Durchsicht, z.B. auch wenn Du die Brille mal seitlich etwas aus der Horizontale bringst, (Bügel auf einer Seite leicht anheben und auf der anderen Seite leicht nach unten drücken, verdrehen). Dem müsste doch beizukommen sein.

Auch den Abstand zwischen Auge und Brillenglas kann man größer machen oder verkürzen..

Ist die Brille in allem trotzdem am Besten, Liegt es am Auge (organisch, was ich eher nicht glaube) oder an der Marke Hoya? Gefühlsmäßig würde ich auf Brillenlinsen der Fa. Zeiss setzen. Die haben da die besten Fertigkeiten. Und der Augenoptiker kann hier auch die Zonen der Sichtbereiche in Ferne Zwischenzone und Nahteil mit Dir beeinflussen.

Auf die alten Werte zurückzugehen, wäre falsch, denn die Sicht ist ja dabei auch aus Deiner eigenen Wahrnehmung schlechter! Zudem hättest Du bei einem anderen Kollegen eine dritte Meinung und er müsste von einer Verbesserung im System Brille bei Dir  ja selbst auch überzeugt sein. Insofern wäre hier eine dritte Meinung ganz sicher hilfreich.

Du kannst mich auch persönlich erreichen, zunächst über meine mail-Adresse: dann tauschen wir unsere Rufnummern aus.. mosch.pg@gmail.com

Alles Gute!

Viele Grüße:

Paul-Gerhard Mosch (PGM)

Bild des Benutzers Mrs. Doubtfire
Verbunden: 23. September 2012 - 12:34

Moin Paul- Gerhard 

Danke für deine Ausführung. Kurz geantwortet, arbeite ich am Laptop oder Tablet und habe die Geräte gerade vor mir, muss ich den Kopf leicht nach rechts drehen um eine klare Sicht zu bekommen. Das aber nur minimal , denn dann wird wieder alles unscharf. Das gleiche in der Ferne. Bei der alten Brille musste ich nur die Augen bewegen. Ich brauche einen  großen Fernbereich, das geht aber zu Lasten der Nahsicht. So wurde es  mir erklärt . Will ich zum Beispiel etwas vom Boden aufheben, muss ich den Kopf komplett nach unten senken, sonst schwanke ich und sehen kann ich das auch nicht was ich aufheben wollte :-(  Das wäre aber eine total unnatürliche Körperhaltung und nicht der Sinn der Sache...

Ich werde wohl oder Übel noch ein paar Tage ausprobieren müssen und eventuell mal den Augenarzt fragen. Ach so, manchmal kippt die Schrift nach rechts wenn ich das Handy benutze . Edit: Handy sieht in der Hand asymmetrisch aus. Kleine Schrift auf dem Papier kippt nach links.

Viele Grüße

Petra

Bild des Benutzers Paul-Gerhard Mosch
Verbunden: 26. Juli 2002 - 0:00

Dein Augenarzt kann Dir da wohl wenig helfen, es sei denn er hat auch die Augenoptik studiert.

Da Du nur mit rechts siehst, aber den Kopf etwas nach rechts drehen musst ist die Brillenoptik zu weit nach innen gelangt. Die Glasmitte rechts ist etwas zu weit nasal.. Das macht natürlich auch beim Raumblick und in der Weite Schwierigkeiten, Der Optiker sollte die optischen Zentren anzeichnen und als senkrechte Linie auf das Glas bringen. Dann kannst Du die Linie unscharf finden und die Sicht von der Schärfe her fluchten. In der Ferne sollte die Linie eher etwas innen liegen.Dabei spielt natürlich deine Kopfhaltung und Kopfdrehung dabei auch eine Rolle.

Bestätigt sich dies, ist es auch in der Zwischenentfernung  (und im Korridor der Zwischen- und Nahzone tendenziell nicht anders. Dann wäre die Ursache in diesem Punkt klar.

Höchstwahrscheinlich lag dies bei der alten Korrektionsbrille günstiger. Auch das kann geprüft werden.

Viele Grüße:

Paul-Gerhard Mosch (PGM)

Bild des Benutzers Mrs. Doubtfire
Verbunden: 23. September 2012 - 12:34

Lier Paus-Gerhard

Mit deinen ausführlichen Beschreibungen werde ich mal den Optiker konfrontieren. Ich habe einfach das Gefühl, das der Fernbereich zu weit oben ist und ich dadurch schneller in den Unschärfen bin. Das kuriose ist, im Zimmer, wenn nicht mehr zu viel Licht reinkommt, ist es besser. Draußen eine Katastrophe, kein entspanntes angenehmes Sehen möglich. Die Augen fokussieren immer wieder neu. Außerdem besteht immer noch der Eindruck, der Kopf wird von den Seiten ,,eingedrückt``

Hoffentlich ist das richtig ausgedrückt Wie kann es aber sein, das ich den Brillenbügel optisch von innen im Auge habe ?

( Gesichtsfeld ) Ich weiß, bei Kurzsichtigkeit sieht man das eher. Stört aber leider, nur kann ich das Gestell nicht nochmal wechseln, die Gläser müssten wieder neu bestellt werden und das macht der Optiker nicht mit. ( verständlich )

. Das Handy in der Hand, im richtigen Abstand gehalten, sieht immer noch asymetrisch aus. Ich meine mit der Hornhautverkrümmungbzw die Stärke, stimmt was nicht. Wurde von 4.50 auf 4.00 verringert.

Wie dem auch sei, mein Weg wird mich nochmals zum Optiker führen. Ich berichte dann....

Viele Grüße

Petra

Bild des Benutzers Mrs. Doubtfire
Verbunden: 23. September 2012 - 12:34

Update :

Heute erneuter Besuch beim Optiker. Der Chef war nicht vor Ort, aber eine Optikerin die mich auch schon bedient hat.

Ihre Antwort auf meine Frage, warum ich den Kopf vollständig nach unten bewegen muss um auf den Boden zu sehen, Zitat: Das muss ich auch, jeder der eine Gleitsichtbrille trägt muss das. Zitat Ende. Auf meinen Einwand, das ich bei minimaler Bewegung des Kopfes gleich im unscharfen Bereich bin, kam folgendes: Sie sind aber auch empfindlich. Bei Sehstärkenänderung kann es schon mal mehr wie eine Woche dauern, bis man sich daran gewöhnt hat.....

Antwort:

Dies war eine allerwelt Antwort, natürlich bessert sich einiges mit der Gewöhnung noch. Aber, Du trugest schon vorher eine Gleitsichtoptik mit gleicher Addition. Da kennt man das System und  erwartet eigentlich nur eine Optimierung des Ganzen. - Warte ruhig die Woche noch ab, und dann suche eine Beratung bei dem Inhaber zu bekommen.

Fazit: Sie hat jetzt mal die Neigung der Brille etwas nach vorne geändert. Etwas Verbesserung stelle ich fest, aber das non plus ultra ist es noch nicht. Auf den Einwand, das beim Blick aufs Handy, dieses als schief erscheint, wurde geantwortet, das liegt an der Hornhautverkrümmung. JA klar, ohne Brille ist das so, aber mit Brille sollte es weg sein ? Also falsche Werte ?

Antwort:

Nein, es wurde der Zylinder und die Achslage geändert. Da kann es solche Beobachtungen geben. Mein Rat klingt komisch, aber versuche diese Effekte zu übersehen, desto schneller können sie verschwinden. Dies muss kein Fehler sein. Auf der Netzhaut des Auges gibt es keine senkrechten und waagerechten Koordinaten. Da ist alles in etwa eine Hohlkugelfläche. Deine Adaptation an Deine alte Korrektion hat sich ein Koordinatensystem (Computer Gehirn!) errechnet. Jetzt muss er es neu adaptieren, da ist es falsch es ständig zu beobachten. Das packt unsere Intelligenz fast im Schlaf.

Im übrigen habe ich immer noch das innere vom Brillenbügel im Gesichtsfeld links. Das ist aber dann meine Schuld, falsches Gestell gewählt Sad Abstand vom Bügel zur Fassung zu groß. Nah am Auge sehe ich das nicht.....

Antwort:

Das könnten auch Spiegelungen oder Reflexe sein, oder die Brillengrösse passt nicht zum Augenabstand, die Augen stehen eher zu weit außen(?). Aber auch dass wird verschwinden, da alles was stur am Ort bleibt, durch unsere Intelligenz einfach übersehen werden kann. Dies sollte man anfangs ganz bewusst aktiv schalten.

Einzige Ausnahme, Du bist Autofahrerin und die Bügel sind auf der Höhe der Augen. Dann kann das wie ein Scheuklappeneffekt sein, da man den Verkehr nicht mehr aus den Augenwinkeln erfassen tut. Hier muss man dann häufiger den Kopf drehen und die Außenspiegel nutzen..

Das Glas wurde von einem Hoya LifeStyle 3 in ein Hoya MySelf getauscht.

Antwort:

Zu Hoya-Brillenlinsen kann ich nichts aus Erfahrung äußern, aber der Name gibt an, dass es ein individualisiertes Gleitsichtglassystem ist, vorher war es das Standartdesign "Lifestyle 3". (Antworten von PGM)

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

Viele Grüße

Petra