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Brillenversicherung

Hallo Leute! Ich möchte nicht den langen vor kurzem geschlossenen Thread fortsetzen. Aber der Satz

F. verdient vermutlich mehr an verkauften Versicherungen als an Zeissgläsern.
hat mich an meine unbeantwortete Frage erinnert Welchen Sinn hat diese Versicherung für Fielmann? So kostet die günstigse Brille 17,5€, mit Superentspiegelung knapp 50€. Die versicherung kostet 10€ pro Jahr und man kann zum 1. Jahresende kündigen. Also kann man eine Brille für 10€ bekommen und dazu noch 1 Jahr Versicherung. Eindeutig zu billig und deutlich billiger als wenn man dort die Brille normal kauft. Ich habe mal eine Mitarbeiterin gefragt, welchen Sinn das für Fielmann hat. Sie war übefordert, hat mir irgendwelches Infoblatt gegeben und mich rausgeschickt. Mehr Kunden anlocken geht wohl kaum, denn sie gehen da sowieso ein und aus. Kann mir jemand diese Frage beantworten?

P.S. Sollte diese Frage hier im Forum unerwünscht sein, bitte ich um Entschuldigung und Löschung.

Bild des Benutzers KerstinEP
Beigetreten: 24. August 2004 - 0:00

Sie kriegen Provision von den Versicherungen.
Wie gesagt, eine Freundin von mir hat dort mal gearbeitet und war angehalten, immer schön eine Versicherung dazu zu verkaufen.

Gott schenkt Dir das Gesicht. Lächeln musst Du selber!

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Beigetreten: 29. September 2002 - 0:00

Hallo Igor,

Du erhältst für den Versicherungsbeitrag (in 2 Jahren 20 €) im Schadenfall die einfachste Brille, die nicht mehr als 20 € Wert hat. Mehrkosten musst Du selber tragen.
Die zerbrochene Brille kann dann 100€ oder mehr gekostet haben, Du erhältst nur den Mindestbetrag.

Wenn diese Rechnung falsch sein sollte, bitte ich um freundliche Korrektur von denen, die es genau wissen müssen.

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers Nicole1
Beigetreten: 11. Juli 2006 - 11:03

Also, wie sich das rein bei Brillen rechnet, weiß ich nicht.....
Ich habe 10,-€ für die Versicherung bezahlt und für eine einfach entspiegelte Brille mit Silikatgläsern dann insgesamt 15,50 €. Die Fassung war aber nicht aus der Nulltarifkollektion.
Hätte ich die 10,- € der Versicherung nicht bezahlt, hätte ich in dem Fall noch 5,-€ mehr bezahlt, weil die Versicherung insgesamt 15,- € von den Kosten der Brille übernommen hat.

:blink:

Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es gar nicht um die Brillenversicherung selbst geht, sondern darum, Kunden für andere Versicherungen der HM über die Brillenversicherung zu bekommen.

lg
Nicole

Bild des Benutzers KerstinEP
Beigetreten: 24. August 2004 - 0:00

Nicole1 schrieb

Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es gar nicht um die Brillenversicherung selbst geht, sondern darum, Kunden für andere Versicherungen der HM über die Brillenversicherung zu bekommen.

lg
Nicole


Das kann ich mir auch gut vorstellen!

Gott schenkt Dir das Gesicht. Lächeln musst Du selber!

Bild des Benutzers Nicole1
Beigetreten: 11. Juli 2006 - 11:03

Meine Versicherung läuft seit Mai diesen Jahres. Und sie wird ab Mai nächsten Jahres NICHT weiterlaufen. Wink

Wenn ich Post von der HM mit Versicherungsangeboten bekomme, werde ich mich melden. Bisher kam da noch nichts.

Vielleicht macht es auch die Masse?
Alle 2 Jahre hat man Anspruch auf eine neue Brille (ohne Änderung der Sehstärke, sonst schon bei 0,5 Dioptrien Änderung).
Sind 20,-€, die der Kunde an die Versicherung zahlt. Die Versicherung übernimmt aber 30,-€. (Wenn das so läuft, wie ich es gemacht habe.)
Das kann sich doch nicht rechnen.
Ausser, die meisten Leute nehmen keine neue Brille in Anspruch nach 2 Jahren.....

grübelnde Grüße
Nicole

Bild des Benutzers Alexander Beck
Beigetreten: 17. Oktober 2006 - 23:35

Für mich schaut es so aus

Der einzige Grund für die Versicherung ist doch der

Fielmann kann so für "Nulltarif" werben, OBWOHL du für die Nulltarifbrille erst was zahlen musst... Schön doof, oder?

So ist das... Nur Werbung. Die HM macht das um Adressdaten zu bekommen, sind ja dann auch saugünstig....

Und wenn die Leute schonmal im Laden sind, verkaufen wir dennen noch ne richtige Brille.

Das ist das Konzept.

WENIGSTENS ist es nicht Wettbewerbswidrig!!!!!!!!!!!!!!
Siehe Apollo....

Grüße...

Alex

Bild des Benutzers Chrissyst
Beigetreten: 18. Januar 2006 - 0:00

Muss auch mal was dazu einwerfen nach meinem letzten Optiker-Besuch ist mein Stand folgender

Bei einem Versicherungsfall erhalte ich 70% vom Wert der letzten Brille erstattet bzw. diese Erstattung aus dem Versicherungsfall wird mit der Neuanschaffung verrechnet.

In meinem konkreten Fall war dies folgendermaßen (damit habe ich allerdings ganze Völkerstämme bei Fielmann beschäftigt und es war sehr langwierig bis die Rechnung fertig war)

Brille bereits in meinem Besitz, im Januar neue Gläser da Sehstärkenveränderung. Kunststoffgläser, insgesamt rund 75Euro für beide Gläser bezahlt.

Halbes Jahr später, Sehstärkenädernung 0,5dpt. --> Versicherungsfall laut Versicherungsbedinungen

Neue Gläser diesmal aus Glas, kein Kunststoff, daher um Längen preiswerter --> erhalte jetzt 70% des Preises für die alten Gläser als Versicherungsfall erstattet bzw. mit Neuanschaffung verrechnet.

Habe mir eigentlich ganz preiswerte Gläser, teilentspiegelt, herausgesucht. Dank der Rechnung der Fielmann-Mitarbeiterin jedoch sagte diese mir, ich kann mir jetzt auch gern teurere Gläser raussuchen, da ich ohnehin max. 52,50 euro (70% der im januar gezahlten 75euro) "rabatt" bekomme.

jetzt habe ich dünne markengläser, superentspiegelt in meiner brille und habe dafür keinen pfennig bezahlt.

ob das so korrekt war is mir persönlich egal ) so hat sich die Versicherung jedenfalls wider Erwarten gelohnt. Kannte vorher auch nur dieses Nulltarif-Prinzip, wo man eigentlich durch die Versicherung abzgl. gezahltem Beitrag nicht wirklich was spart. Mit diesem (so wie es mir erklärt wurde) seit 2006 angewandten Prinzip mit der 70%igen Kostenerstattung sieht das meines Erachtens jedoch ganz anders aus.

War etwas lang aber ich hoffe trotzdem irgendwie verständlich )

Bild des Benutzers Nicole1
Beigetreten: 11. Juli 2006 - 11:03

Das mit den 70% ist neu seit Juni diesen Jahres.

Bild des Benutzers Chrissyst
Beigetreten: 18. Januar 2006 - 0:00

ah ok dann war es erst seit Juni, jedenfalls war es irgendwie neu und mir zu dem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Danke für den Hinweis ) (jetzt im Nachhinein allerdings logisch, weil sonst hätte die Regelung ja schon im Januar beim ersten Mal Gläser tauschen dieses Jahr greifen müsse...)

Bild des Benutzers Gast
Gast (nicht überprüft)

Hallo Igor!

Der Sinn für Fielmann ist der wenn der Kunde eine neue Brille braucht (unabhängig von einem eingetretenen Schaden) denkt der sich "da gehe ich doch zu Fielmann, da habe ich ja die Versicherung laufen. Denn wenn ich zu einem anderen Optiker gehe, muß ich sicher wieder eine neue Versicherung abschließen." Die meisten Leute vergessen nach spätestens einem halben Jahr, was sie da überhaupt versichert haben. Die wissen bloß nur noch, dass sie da versichert sind und Geld zahlen, davon will man ja irgendwann auch was haben.

Der Versicherer hat das Risiko so kalkuliert, dass es sich noch rechnet. Schadensquote und Beitrag stehen im Verhältnis. Immer. Egal, wie günstig es aussieht. Und man kann immer über den Daumen gepeilt sagen je günstiger eine Versicherung ist, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der versicherte Versicherungsfall eintritt. Nicht umsonst ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung so teuer, eben weil der Schaden so häufig eintritt. Und wie oben schon gesagt, rechnet der Versicherer natürlich mit einer cross-selling-Quote. Die erste abgeschlossene Versicherung ist die Einrittskarte für weitere.

Ein voller Gewinn für beide Seiten. Und der Kunde, der beim Abschluss nicht nachdenkt, ist der doofe.

LG...

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Beigetreten: 31. Oktober 2006 - 7:47

Hallo Wölkchen,

Ich kann Deiner Ausage aber nur teilweise zustimmen.

Es ist richtig das die Kunden auf längere Zeit an das Unternehmen gebunden werden sollen.Auch ist der Kunde mit bereits vorhandener Versicherung wesentlich leidensfähiger, was die langen Wartezeiten angeht, als ein Kunde der nicht durch die Versicherung ans Unternehmen gebunden ist.

Du irrst aber wenn Du meinst; die Versicherung wäre ein fetter Gewinn für beide Seiten. Ich weiß nicht wie es bei der Hanse Merkur läuft. Ich weiß aber das Fielmann unterm Strich einen fettes Minus steht wenn man sich die Kosten der Versicherung betrifft. Erst recht seit es die 70% Regel gibt.

Aus diesem Grund ist die Versicherung im Hause Fielmann auch nicht unumstritten. Die NT Versicherung so umzusetzen ist eine Entscheidung von Herrn Fielmann.

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Gast (nicht überprüft)

Hallo Dude!

Du hast sicher Recht, ich bin was die Optik angeht kein Insider. Unmittelbar mag die Versicherung für Fielman ein Verlust sein, langfristig dürfte die Kundenbindung jedoch vorteilhaft sein. Bleibt aber abzuwarten.
Diese Kooperation kenne ich aus der gesetzlichen Krankenversicherung, die ja inzwischen alle mit privaten Versicherern kooperieren. Da sind die Verhältnisse ähnlich. Da soll der Kunde auch vom Wechsel der PKV abgehalten werden, da er automatisch bei der verbundenen privaten Zusatz-KV in den "Normalversicherten-Tarif" umgruppiert würde, was sich in Euros nachteilig zeigt.

LG...

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Gast (nicht überprüft)

Guten Tag,
ich nehme mal den einfachsten Fall Kaufe die günstigste Brille, kündige die Versicherung nach einem Jahr und habe in diesem Jahr überhaupt nichts von der Versicherung. Dann habe ich statt 18€ (Kaufpreis der Brille) nur den einen Jahresbeitrag von 10€ gezahlt. Fielmann hat Minus. Wenn ich von der Verishcerung noch etwas bekomme, z.B. nach einem Schadensfall oder Änderung der Stärke, sind Fielmann + HM noch mehr im Minus. Im Plus könnten sie nur dann sein, wenn ich den Versicherungsvertrag lange nicht kündige.
Ok, vielleicht gelingt es mir doch irgendwie, die Antwort von Fielmann zu bekommen;). Vielleicht muss ich dafür so tun, als wäre ich Investor, oder sonst irgendwie tricksenwhistle Dann werde ich die Antwort hier weitergeben.

Bild des Benutzers Dude
Beigetreten: 31. Oktober 2006 - 7:47

Du brauchst Dich nicht als Investor ausgeben.
Die Versicherung ist Günther Fielmanns "Baby".
Er will noch eine Brille zum Nulltarif anbieten können. Er ist damit groß geworden und will weiterhin dieses Angebot machen. Auch wenn man ohne wahrscheinlich mehr verdienen könnte.

Bild des Benutzers Gast
Gast (nicht überprüft)

Hallo zusammen! Heute habe ich eine entsprechende Frage an Fielmann geschickt, und zwar an die Abteilung für Aktionäre. Die haben das an den Kundenservice weitergeleitet und der Kundenservice hat mir eine Antwort geschickt. Nur Konditionen der Versicherung, 70%-Regelung, bla bla. Nichts zur Sache. Na ja, dann bleibt das wohl ein Rätzel;)

Bild des Benutzers Lucccy
Beigetreten: 31. Dezember 2002 - 0:00

Hallo,

hat schonmal jemand die Versicherung befragt?

Übrigens ich verstehe auch nicht, wie sie funktioniert. Aber solange Menschen daraus Vorteile ziehen (und ich habe allein in diesem Therad zwei davon gelesen), können doch alle Beteiligten glücklich sein, oder?

Gruß Lucccy

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Beigetreten: 29. September 2002 - 0:00

Hallo Lucccy,

Vorteile hat nur F..

Eibn Beispiel. Mir erzählte eine Kundin, daß sie sich eine Einstärkenbrille bei F. gekauft hatte incl Versicherung. Da sie nicht die einfache Fassung wollte und auch bessere Gläser hatte sie incl Versicherung etwa 150€ zu zahlen.
Nach 4 Monaten hatte sich jemand auf die Brille gesetzt und sie war nicht mehr zu retten. Meine Kundin dachte natürlich kein Problem, ich habe doch die Versicherung.
Falsch gedacht, denn die Versicherung zahlte lediglich 20 €, nämlich das, was die einfachste Brille auch gekostet hätte.

Da lob ich mir die "Versicherung", die ich anbiete Innerhalb 1 Jahr werden Brillengläser bei Bruch oder Beschädigung nur zu 50% berechnet. Da weiß jeder im Voraus, was er zu bekommen hat im Schadensfall. Bei Gleitsichtgläsern sind das im Extremfall um 400 € !!!!!

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers Gast
Gast (nicht überprüft)

Hallo Ebrhard Luckas,
der Haken zu Deinem Beitrag ist Der Kunde mit Versicherung ist auch dann finanziell im Vorteil gegenüber einem Kunden, der eine gleiche Brille ohne Versicherung kauft, wenn die Versicherung nichts ersetzt. Er kauft die Brille einfach billiger. Falls die Versicherung noch irgendwie 20€ ersetzt, ist der Kunde noch mehr im Vorteil;)

Bild des Benutzers Jan22
Beigetreten: 16. September 2006 - 3:11

Es ist mir ein Rätsel, wie man in Verbindung mit Versicherungen von Kundenvorteil sprechen kann. Versicherungen sind in jedem Fall ein Betrug am Kunden, auch wenn vielleicht in einem Fall, der absolut selten sein dürfte, eine Person von so einer Versicherung profitiert. Man kann doch nicht sein ganzes Leben auf dem 'Was wäre, wenn...'-Prinzip aufbauen. Ich kaufe eine neue Brille, und sollte diese kaputt gehen oder neue Gläser brauchen oder was auch immer, dann kaufe ich eben eine weitere. Vielleicht tritt dieser Fall aber niemals ein, und deswegen braucht man auch keine Versicherung.
Gruß
Jan

Bild des Benutzers Nicole1
Beigetreten: 11. Juli 2006 - 11:03

Hallo Jan,

Wenn man NICHT alle 2 Jahre eine neue Brille (einfachste Ausführung) haben möchte oder sonst unwahrscheinlich ist, dass ein Versicherungsfall eintritt, lohnt sich die Versicherung wahrscheinlich nicht.
Bei allem, was über das "einfache" hinausgeht, bezahlt man dann genau so viel, wie beim Optiker ohne Versicherung. (Zumindest über den Daumen.)

lg
Nicole

Bild des Benutzers Gast
Gast (nicht überprüft)

Jan22 schrieb

Versicherungen sind in jedem Fall ein Betrug am Kunden, auch wenn vielleicht in einem Fall, der absolut selten sein dürfte, eine Person von so einer Versicherung profitiert.

Hallo Jan!

Na, das ist aber eine mutige Aussage! Versicherungen sind kein Betrug am Kunden. Das Problem ist der Kunde, der Schäden absichert, die ihm nicht wirklich weh tun würden. Und es unterläßt Schäden abzusichern, die ihn ruinieren und die häufig eintreten, weil da die Versicherungsprämie zu hoch ist. Jeder hat Hausrat, Kasko, und was weiß ich noch versichert. Aber keine Berufsunfähigkeitsversicherung, die ist ja sooo teuer!!! Keiner kommt auf die Idee, dass er sich weder sein Auto noch seinen tollen Hausrat leisten kann, wenn er berufsunfähig wird. Die Leute versichern sich falsch, das ist das Problem. Nicht die Versicherung ist der Betrüger.

Lieber Gruß, Agnes

Bild des Benutzers Gast
Gast (nicht überprüft)

Leute, wenn ich 4 Zeilen schreibe, scheint mich niemand zu vertstehen( . Dann fasse ich mich jetzt kürzer

Wenn mir eine Versicherung bei Abschluss Geld schenkt statt Prämie abzuverlangen, schließe ich die ab, auch wenn der Schadensfall nie auftreten wird.

Noch kürzer und verständlicher kann ich mich in diesem Fall nicht ausdrücken;)

Bild des Benutzers Nicole1
Beigetreten: 11. Juli 2006 - 11:03

Ist schon merkwürdig, wenn man 10,- € für die Versicherung bezahlt, diese jedoch 15,- € sofort von den Brillenkosten übernimmt. :blink:
Eigentlich schenken die einem 5,- €......

Bild des Benutzers Jan22
Beigetreten: 16. September 2006 - 3:11

Hallo Agnes, Nicole,

ich brauche tatsächlich in der Regel alle zwei Jahre eine neue Brille, aber dann natürlich nicht die einfachste Ausführung und da fängt der Ärger doch schon an. Die Versicherung schließt doch die Leute, die eine Versicherung tatsächlich nötig hätten, diejenigen nämlich, die Spezialgläser brauchen und das recht häufig, aus. Wenn ich eine einfache Brille brauche, die mich sagen wir 50 Euro kostet, dann kann ich mir doch auch alle zwei Jahre eine neue kaufen, ohne Versicherung. Wenn ich aber in der Regel über 500 Euro für meine neuen Gläser bezahlen muß, und das alle zwei Jahre, dann ist keine Versicherung für mich zuständig. Das zeigt doch eindeutig, dass diese Art von Versicherung Augenwischerei ist, die der Versicherer wie hier ja auch festgestellt eben aus anderen Gründen anbietet.

Zu den Versicherungen insgesamt Das Versicherungswesen zählt in Deutschland nach wie vor und trotz ökonomischer Schieflage zu den größten Absahnern überhaupt. Warum wohl? In D herrscht meiner Meinung nach eine Versicherungs-Manie, und die Angst, die von den Medien, Konzernen etc. verbreitet wird und die zu enormen Versicherungs-Abschlüssen führt, ist handgemacht. Für mich trägt das Versicherungswesen an sich kriminelle Grundzüge, da es mit der Angst der Menschen kalkuliert und spekuliert. Natürlich sind Millionen falsch versichert, aber genau damit kalkuliert die Branche. Nur deswegen kann sie sich die Paläste bauen und ihre Mitarbeiter und die Chefetagen vergolden. Nimm nur als ein Beispiel die Pflegeversicherung Auf der ganzen Welt wird diese als soziales Musterbeispiel ohnesgleichen präsentiert, und wie sieht die Realität aus? Wir zahlen jeden Monat Beiträge und sichern somit einige Arbeitsplätze, aber in den Genuss dieser Versicherung kommt man erst, wenn man halbtot ist und eh nichts mehr vom Leben zu erwarten hat. Augenwischerei und Betrug, Spielen mit den Ängsten verwirrter Bürger, das ist für mich das Versicherungswesen.
Die einzige Versicherung, die ich brauche und die Sinn macht, ist eine Rechtschutzversicherung, damit ich jederzeit und überall mit allen streiten und mich meiner Haut wehren kann evil
Gruß
Jan

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Gast (nicht überprüft)

Nicole, Du hast mich verstanden)

Jan22,... lassen wir das. Informatorische Ergänzung Rechtschutzversicherung ist nicht gleich Rechtschutzversicherung. Es gibt sie für Vermieter, Arbeitnehmer, Anleger, Privatleute, Selbständige und Unternehmer u.s.w. Es kann sein, dass auch manche Rechtschutzversicherungen weniger moralisch sind. Aber es ist wohl nicht umstritten, dass die "Dummen" für andere zahlen, sei es nun Versicherungen oder Steuernside

Bild des Benutzers Jan22
Beigetreten: 16. September 2006 - 3:11

Iuser schrieb

Aber es ist wohl nicht umstritten, dass die "Dummen" für andere zahlen, sei es nun Versicherungen oder Steuernside

Das hast Du schön gesagt! Und ich für meinen Teil möchte nicht bei den 'Dummen' mitmischen und für die anderen zahlen.
Im übrigen, Versicherung und Moral geht nie zusammen. Ich weiß nun nicht, warum es moralische Rechtschutzversicherungen geben soll. Jede Rechtschutzversicherung deckt eine bestimmte Streitmasse ab, steht in der Police. Und man sucht sich eben das aus, was man individuell braucht.
Gruß
Jan

@Agnes Ich hoffe, Du liest das. Klappt es jetzt mit der Kommunikation? Ich habe Dir eine PN geschickt.

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Gast (nicht überprüft)

Hallo Jan!

Deine PN ist angekommen, aber ich habe immer noch die Fehlermeldung. Hab Andreas angeschrieben. Check das vielleicht nochmal, ob du nicht versehentlich an den Button gekommen bist.

Gruß & bis später!

Bild des Benutzers Alexander Beck
Beigetreten: 17. Oktober 2006 - 23:35

ich brauche tatsächlich in der Regel alle zwei Jahre eine neue Brille, aber dann natürlich nicht die einfachste Ausführung und da fängt der Ärger doch schon an. Die Versicherung schließt doch die Leute, die eine Versicherung tatsächlich nötig hätten, diejenigen nämlich, die Spezialgläser brauchen und das recht häufig, aus. Wenn ich eine einfache Brille brauche, die mich sagen wir 50 Euro kostet, dann kann ich mir doch auch alle zwei Jahre eine neue kaufen, ohne Versicherung. Wenn ich aber in der Regel über 500 Euro für meine neuen Gläser bezahlen muß, und das alle zwei Jahre, dann ist keine Versicherung für mich zuständig. Das zeigt doch eindeutig, dass diese Art von Versicherung Augenwischerei ist, die der Versicherer wie hier ja auch festgestellt eben aus anderen Gründen anbietet.

Zu den Versicherungen insgesamt Das Versicherungswesen zählt in Deutschland nach wie vor und trotz ökonomischer Schieflage zu den größten Aahnern überhaupt. Warum wohl? In D herrscht meiner Meinung nach eine Versicherungs-Manie, und die Angst, die von den Medien, Konzernen etc. verbreitet wird und die zu enormen Versicherungs-Abschlüssen führt, ist handgemacht. Für mich trägt das Versicherungswesen an sich kriminelle Grundzüge, da es mit der Angst der Menschen kalkuliert und spekuliert. Natürlich sind Millionen falsch versichert, aber genau damit kalkuliert die Branche. Nur deswegen kann sie sich die Paläste bauen und ihre Mitarbeiter und die Chefetagen vergolden. Nimm nur als ein Beispiel die Pflegeversicherung Auf der ganzen Welt wird diese als soziales Musterbeispiel ohnesgleichen präsentiert, und wie sieht die Realität aus? Wir zahlen jeden Monat Beiträge und sichern somit einige Arbeitsplätze, aber in den Genuss dieser Versicherung kommt man erst, wenn man halbtot ist und eh nichts mehr vom Leben zu erwarten hat. Augenwischerei und Betrug, Spielen mit den Ängsten verwirrter Bürger, das ist für mich das Versicherungswesen.

Jan, du sprichst mir aus der Seele.

Zwar seh ich es nicht so verbissen wie du mit den Versicherungen im Allgemeinen. Aber speziell diese Fielmann Versicherung verkauft die Kunden für blöd. Wenn mann 10 € zahlt, und die einen 15 € gibt, dann ist das für mich im vorhinein draufkalkuliert!

LEUTE wacht auf, was soll das, denkt ihr im ERNST, dass EUCH irgendjemand etwas schenkt????????

Aber ich kann Jan total zustimmen. Bei Leuten die es wirklich bräuchten bringt es nichts!!!

Grüße an Alle..-

Alex

Bild des Benutzers Gast
Gast (nicht überprüft)

Mein Vater hat gesagt, dass man das Kleingedruckte im Vertragsformular lesen muss. Das gibt F. aber nicht her. Vielleicht darf man dann keine Wunschbrille bestellen.

@Alexander Beck Natürlich ist uns klar, dass das miteinkalkuliert ist und dass F. nicht einfach schenken will. Sonst hätte ich diesen Thread nicht angefangen.

Bild des Benutzers Jan22
Beigetreten: 16. September 2006 - 3:11

Hallo Alexander,

freut mich, daß wir einmal einer Meinung sind lol
Ich fand es früher immer unglaublich gemein, daß diejenigen, die die hohen Werte haben und eh schon benachteiligt genug sind, auch noch das viele Geld hinblättern müssen. Wobei ich nicht klagen kann, da zu meiner Kindheit und Jugendzeit die Krankenkasse noch gut dazu gezahlt hat bei hohen Werten. Meine Mutter war auch immer sehr streitbar und hat durch Proteste durchaus auch Nachbesserungen erreicht, was jetzt ja wohl nicht mehr möglich sein dürfte.

Ich sehe meine Versicherungskritik aber dennoch nicht als verbissen. Ich finde einfach ein Denken, das sich gegen alle Eventualitäten absichern möchte, schlechtweg krank. Leben ist Risiko und absolut unabwägbar. Keiner weiß, was morgen passiert, und das ist auch gut so. Es gibt keine Versicherungen gegen gebrochene Herzen, verlorene Freunde, schwere Krankheiten, wieso sollte ich also gerade eine gegen Berufsunfähigkeit abschließen? Als Inhaber eines deutschen Passes kann einem doch eh kaum viel passieren Man ist bei Krankheit und Invalidität doch immer zu einem Minimum abgesichert. Man muß sich doch schon arg dumm anstellen, um als Deutscher zu verhungern.
Ich kenne andere Teile der Welt, da leben die Leute wirklich ohne doppelten Boden und Versicherungsnetz, und sie überleben tatsächlich ganz gut, und vielleicht auch oft ein bißchen glücklicher als die ach so toll versicherten Deutschen.
Gruß
Jan

Bild des Benutzers moha
Beigetreten: 14. März 2005 - 0:00

Für luser
Die Nulltarif-Versicherung von Fielmann und der HanseMerkur bietet mehr als die bisherige Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Sofort nach Abschluss der Versicherung haben Sie Anspruch auf eine neue, topmodische Brille aus der Nulltarif- Collection in Metall oder Kunststoff mit drei Jahren Garantie. Die Einstärkengläser kommen von Zeiss.

Für eine Brille mit Einstärkengläsern zahlen Sie € 10,– Prämie pro Jahr, für eine Brille mit Mehrstärkengläsern € 50,– pro Jahr.

Bei Sehstärkenveränderung (ab 0,5 Dioptrien) erhalten Sie kostenlos neue Nulltarif-Gläser, bei Bruch oder Beschädigung bekommen Sie ebenfalls jederzeit kostenlosen Ersatz.

Zudem haben Sie nach Ablauf von zwei Jahren Anspruch auf eine neue Brille aus der Nulltarif-Collection, lesen Sie mehr

Entscheiden Sie sich für eine Zuzahlungsbrille,
werden Ihnen bei einer Einstärkenbrille € 15,– auf den Kaufpreis gutgeschrieben (pro Einstärkenglas € 5,– und € 5,– Gutschrift für die Fassung). Bei Mehrstärkenbrillen sind es € 70,– (pro Glas € 32,50 und € 5,– Gutschrift für die Fassung).

Als Sonderleistung von Fielmann erhalten Sie zusammen mit der Erstattung der Versicherung bei Bruch, Beschädigung oder Sehstärkenveränderung (ab 0,5 Dioptrien) bis zwei Jahre nach Erwerb 70 Prozent Gutschrift auf den Kaufpreis der versicherten Brille. Fielmann übernimmt hierbei die Differenz zur Erstattung der Versicherung.

Gutschriften werden Ihnen jeweils vom Kaufpreis der Zuzahlungsbrille abgezogen.

Zudem haben Sie nach Ablauf von zwei Jahren Anspruch auf € 15,– Gutschrift für den Kauf einer Einstärkenbrille und € 70,– Gutschrift für den Kauf einer Mehrstärkenbrille. Wollen Sie nicht erneut zuzahlen, können Sie nach Ablauf von zwei Jahren kostenlos eine neue Brille aus der Nulltarif-Collection auswählen.
Es gibt bei Fielmann kein Kleingedrukt

Bild des Benutzers Gast
Gast (nicht überprüft)

Mannomann. Arbeiten Sie bei Fielmann in der PR-Abteilung? Ihr Chef hat Sie prima eingestellt.
Jetzt mal ganz ehrlich wieviele der Brillenträger haben Stärken, die bei Nulltarifgläsern noch gut aussehen? Wieviele der Brillenträger möchten eine klapperige Nulltariffassung auf der Nase haben?
Wenn man die Leistung der gesetzlichen Krankenkassen aufbessern möchte, gibt es weitaus bessere Möglichkeiten, durch die man nicht an eine Optikerkette gebunden ist.

LG...

Bild des Benutzers Jan22
Beigetreten: 16. September 2006 - 3:11

Sei nicht biestig, Agnes, jetzt haben wir wenigstens den Text P
Und es zeigt sich wieder, wie bei allen Versicherungen, daß dieser Text letztendlich doch nur verwirrt. Wer macht sich denn die Mühe, das alles zu lesen und auch voll zu kapieren. Das ist dann schon einmal eine der Kalkulationen der Versicherer, den Text so zu verfassen, daß ca. 30% der Versicherten garantiert nicht genau wissen, was für Vorteile und welchen Nutzen sie tatsächlich haben.
Naja, der Rest ist bereits gesagt Wer die Nulltarif-Collection liebt, der braucht eigentlich keine Versicherung, da er seine Brille auch so gut bezahlen kann, und derjenige, der eine Versicherung bräuchte, geht wie immer leer aus.
Und an diesem Fakt ändern ihre beredten Worte letztendlich rein gar nichts, Herr oder Frau Moha P

Bild des Benutzers Gast
Gast (nicht überprüft)

Guten Abend,
Wölkchen, moha ist nicht unbedingt bei F. eingestellt, sondern hat den Text höchstwahrscheinlich von der Internetseite von Fielmann kopiert;) und noch etwas hinzugefügt. Es gibt eine Menge Brillenträger (oder Brillenbenutzer) mit relativ geringen Stärken und die Nulltarif-Fassungen würde ich nicht immer von teueren Fassungen unterscheiden, wenn da keine Preisangaben ständen. Statistiken dazu habe ich aber nicht.
Die Leistung der gesetzlichen Krankenkasse konnte in diesem Zusammenhang nur meine Schwester gebrauchen, als sie minderjährig war und eine Brille kaufte.

Zur Verständlichkeit des Textes Ich habe über Zuzahlungsbrillen nicht alles verstanden. Ist auch nicht nötig. Die teuerste Brille, die ich kaufen könnte, ist eine mit Superentspiegelung und kostet z.Zt. normal 47€, mit Versicherung einschließlich Versicherungsprämie 40€. Ausnahme kann nur dann sein, wenn ich mich entschließen sollte, eine Prismenbrille zu kaufen. Aber hoffentlich wird es nicht dazu kommen.

Aber Verträge lese ich seit einiger Zeit gerne aufmerksam durch und schaue bei Bedarf ins BGB oder so, um nicht veräppelt zu werden.

Bild des Benutzers Alexander Beck
Beigetreten: 17. Oktober 2006 - 23:35

Nulltarif-Fassungen würde ich nicht immer von teueren Fassungen unterscheiden, wenn da keine Preisangaben ständen.

Hi, klar kannst du das nicht, aber heisst das den gleich das die dann Gleichwertig sind, nur weil dir das Wissen und die Erfahrung fehlt das zu vergleichen????
Das ist selbst als fachmann oft recht schwierig.( Grundmaterial, Anzahl der Farbbeschichtungen(evtl sogar VERGOLDUNG als "Grundierung", Abschlusslack, was für eien Galvanisierung??? NICKEL? wie belastbar sind die Schaniere? wie wurde gelötetet? Wie leicht läst sich die Fassung verbiegen? ....)

Aber wenn jmd eine NULL tarif Fassung tragen will.... Ich wäre mir dafür zu schade... aber das ist ein anderes Thema.

LG..

Alex, der schon jeden Mist mal verglast hat!!!!!!

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Gast (nicht überprüft)

Jan22 schrieb

Sei nicht biestig, Agnes, jetzt haben wir wenigstens den Text P

Hast ja Recht. Entschuldigung. Klang für mich irgendwie werbend.

Zu den Fassungen und ob man eine Nulltariffassung von einer hochwertigen unterscheiden kann! Die sind einfach klapperiger, das kann auch ich als nicht Brillenprofi erkennen. Ich sehe das wie Alex und Jan.

LG....

Bild des Benutzers Gast
Gast (nicht überprüft)

Jan22 schrieb

Und es zeigt sich wieder, wie bei allen Versicherungen, daß dieser Text letztendlich doch nur verwirrt.

Lieber Jan,

dein Gewetter gegen Versicherungen im allgemeinen finde ich ziemlich unsachlich. Nur weil viele es nicht verstehen heißt das doch nicht gleich, dass ein Profi das nicht lesen kann. Nimm dir einen Paragraphen aus dem BGB, da ist es genauso, heißt aber nicht gleich, dass der Gesetzgeber ein Verbrecher ist! Versicherungsbedingungen sind nuneinmal Rechtsdeutsch, und werden übrigens auch von einer staatlichen Behörde geprüft bevor sie zugelassen werden.

Liebster Gruß....P Wink

Bild des Benutzers Jan22
Beigetreten: 16. September 2006 - 3:11

Morgen Agnes,

das mit dem 'biestig' war auf keinen Fall bös gemeint. )

Ich finde auch, daß man gute Fassungen von billigen unterscheiden kann, und zwar mit bloßem Auge! Und wenn man sie dann noch in die Hand nimmt, ist eh alles klar. Wacklig, schlecht gemacht, schon das Material fühlt sich manchmal bei den billigen einfach fies an. 'Wenn man dagegen so eine richtig edle Fassung ansieht oder in die Hände nimmt. Es gibt ja wunderschöne Teile aus wirklich edlem Material, aus echtem Horn z.B. Da kommt man dann aber mit den 700 Euro auch nicht mehr hin Wink
Ich habe mir vorgenommen, sollte ich jemals wieder stabil mit den Werten werden, mir zur Belohnung so etwas zu leisten, aus edlem Material, am besten dann noch handgemacht! *freu*

Was die Versicherungen betrifft, so denke ich schon, daß die Texte auf den Formularen, die den Versicherten ausgehändigt werden, auch für einigermaßen vernunftbegabte Menschen lesbar sein sollten. Man muß sich ja nicht gerade an den Gesetzestexten orientieren. Gleichzeitig glaube ich, daß die Versicherer bewußt unklar formulieren, um einen Vorteil rauszuschlagen.
Insgesamt sehe ich das Versicherungsproblem aber als theoretisch-abstraktes, und tatsächlich speziell deutsches. Hier spielen und kalkulieren brutale Absahner mit einer Lebensangst, die an sich unnötig, aber eben in Deutschland doch sehr verbreitet ist. Die Deutschen gelten nicht umsonst als Erfinder der 'angst', die z.B. als Fremdwort ins Englische eingegangen ist.
LG
Jan

Bild des Benutzers Gast
Gast (nicht überprüft)

Jan22 schrieb

Was die Versicherungen betrifft, so denke ich schon, daß die Texte auf den Formularen, die den Versicherten ausgehändigt werden, auch für einigermaßen vernunftbegabte Menschen lesbar sein sollten.

Nein, eben nicht, weil Versicherungsbedingungen sehr komplex sind und sich an Rahmenbedingungen (bundeseinheitliche allgemeine Versicherungsbedingungen) halten müssen. Aber jeder, der es nicht versteht ist ja frei, einen Versicherungsberater oder die Verbraucherberatung aufzusuchen. Wie auch in der Optik gilt da, sich selbst informieren zu müssen.
Ich verstehe die fachsprachliche Diagnose des Arztes oder die Mängelliste meiner Autowerkstatt ja auch nicht. In einer spezialisierten Welt bleibt das aber nicht aus.

Aber dieser Thread sollte nicht die Versicherungswirtschaft im Allgemeinen behandeln, oder?

Lieber Gruß....)

Bild des Benutzers Gast
Gast (nicht überprüft)

So, nun habe ich eine "kostenlose Brille für 10€ " gekauft und bin zufrieden. Es gab keine Komplikationen, der die Bestellung annehmende Optiker hat keinen Theater wegen der Wunschwerte gemacht;) . Ich habe die Versicherungsbedingungen durchgelesen und sie haben mir gefallen. Aber ich habe sowieso nicht vor, die Versicherung zu gebrauchen. Schade, dass ich die anderen Brillen ohne Versicherung kaufte, ich hätte damit etwa 40€ gespart. Zweck der Brille - Führerscheinsehtest bestehen. Es wird ja langsam Zeit. Wenn ich das mache und mir das gelingt, werde ich im entsprechenden Thread berichten.

Bild des Benutzers Lucccy
Beigetreten: 31. Dezember 2002 - 0:00

Hallo,

eine kleine Ergänzung zu Eberhards Fall die Kundin scheint die Versicherung in der Anfangsphase genutzt zu haben (damals noch ohne 70% Regelung, nur mit 15€ Gutschrift). Mittlerweile gibt es halt die 70% Regelung. Wer sich innerhalb der ersten 2 Jahre auf die Brille setzt (oder bei dem sich die Glasstärken ändern), bekommt die 70% engerechnet.
Das Kleingedruckte steht übrigens auf jeder Versicherungspolice drauf. Es ist in meinen Augen kein Problem, die mitzugeben oder zu kopieren. Das klingt ein bischen wie Versicherungstandardtext... da sind z.B. die Gefahren des Krieges ausgenommen...

Gruß Lucccy