Neue Brille mit ähnlichen Werten -> Gewöhnungsschwierigkeiten ohne Ende
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Hallo zusammen,
bin froh, ein kompetentes Forum gefunden zu haben und erhoffe mir auch ein wenig neue Hinweise auf mein Brillenproblem.
Also, ich habe eine randlose Brille, die ich täglich trage. Gekauft 2008, also vor ziemlich genau 3 JAhren, bei einem Optiker, der für 95Euro so Komplettangebote hat. "Was so günstig ist, kann ja nichts sein", also war das meine Zweitbrille. Da ich von der optischen Qualität aber sehr zufrieden war, trage ich die Brille quasi ununterbrochen.
Hier die Werte (Kunststoffgläser):
R: NL, EV HMC Randlos, 1.6 -5.00 Zyl. -0.75 bei 35° PD: 30.5, Visus ca. 1.2
L: NL, EV HMC Randlos 1.6 -3.50 Zyl. -0.75 bei 168° PD 30.5 Visus ca. 1.0
Leider hat dich bei diesen Gläsern schon nach ca. 1 Jahr die Beschichtung so langsam verabschiedet, und die Oberfläche ein wenig zerkratzt, aber ging noch.
Jetzt, nach 3 Jahren brauche ich dringend neue Gläser, die Spiegleungen sind jetzt echt extrem und das Brillenglas schon so einen ganz leichten bräunlichen Schimmer!
So, also bin ich zu einem anderne Optiker und habe mir eine hübsche Vollrandbrille machen lassen.
Die ersten Werte waren:
R: Kunststoff 1.67 -5.0 Zyl. -0.75 bei 47° PD+Visus unbekannt, aber ich glaube Visus auch so um die 1.2
L: Kunststoff 1.67 -3.75 Zyl. -0.75 bei 168° PD+Visus unbekannt, aber ich glaube Visus auch so um die 1.0/1.2
--> Ergebnis:
Ich konnte damit nur auf den 1. Blick ausreichend sehen.
Es ist komisch zu beschreiben, aber ich habe vor allem im Nahbereich Probleme mit den neuen Gläsern...Wenn ich am PC sitze, ist es unerträglich und ich ziehe immer wieder die "alte", zerkratzte Brille an.
Die Buchstaben sind zwar auf dem Bildschirm schon schwarz, laufen aber am Rand aus, also die Konturen sind einfach nicht scharf...Nach nicht langer Zeit habe ich einen Druck auf der Stirn (quasi über der Nase).
Die Akkomodation funktioniert nicht und von den Randbereichen der Brille fange ich jetzt gar nicht an...
Weil die alte Brille lt. meiner Optikern an der Vorderfläche extrem "gerade" ist, vermutet sie asphärische Gläser, aber der "alte" Optiker wollte davon nichts wissen...In der neuen Brille sind keine asphärischen Gläser drin.
Als 1. Maßnahme wurden die werte der neuen Brille beibelassen, und die Gläser von 1.67 nach 1.60 getauscht.
Immer noch exakt dieselben Probleme.
Es wurden aufwendige Tests gemacht, inkl. Winkelfehlsichtigkeit (gaaanz leicht vorhanden, aber mit Prismenkorrektur würde es auch nicht besser werden), Stereosehen grenzwertig und als Nebenbefund eine verzögerte Pupillenreaktion..
Aber nichts, was es lt. Optiker erklären könne..
Jetzt sitze ich da mit den neuen Gläsern 1.60 (gestern Brille bekommen) und bin echt verzweifelt.
Noch verzweifelter bin ich, weil ich zeitgleich harte Linsen angepasst bekomme, und auf den ersten Anlauf (zumindest linkes Auge) bereits 100% sehe, keine Abbildungsfehler habe, und die Buchstaben klar und deutlich sehe...kein Nebelsehen wie oft berichtet....Die Linsen werde ich mir jetzt halt anpassen lassen, bis alles passt...und irgendwie scheint es mit den harten, Dauer-Linsen besser gehen, die Anpassung (leichter als mit den weichen Austauschlinsen, mit denen ich aufgrund von trockenen Augen auch nicht klargekommen bin...)
Was soll ich nur tun?
Ich werde vermutl. als ersten Schritt zum Billig-Optiker gehen, und der soll mir diesselben Gläser (die allerersten Werte) bestellen und in eine randlose Brille setzen...95 Euro, auf Risko....auch wenn die Beschichtung nichts ist. Der alte Optiker hat gemeint, dass ich von Glück sagen kann, dass ich mit dem Gläserlieferant klar komme, viele Kunden hätten Probleme, wenn man den Gläserlieferanten tauscht, obwohl nominell die gleichen Brillenglaswerte drin sind...
Hallo, mein erster Text ist wahrscheinlich beim Senden verschwunden;)
Das 1,67er GLas ist einfach unverträglicher als ein 1,6er Glas, vor allem in Randbereciehn. Dafür ist zusätzlich eine optimale Zentrierung, auch in der Höhe , notwendig. Wenn irgendein Parameter falsch ist, geht die Sehschärfe verloren.
Hallo,
klar, dass Abbildungsunterschiede sichtbar sind. Die Stärken sind doch über 1 dpt anders.
Dein Optiker hat jetzt die 1,6er Gläser in nichtasphärisch verwendet, obwohl Du an asphärische Gläser gewöhnt bist. Das ist die Krux.
Hallo,
ja, es gibt Leute, die mit asphärischen Gläsern "nicht klar kommen", was aber meist an der nicht optimalen Zentrierung liegt Ich will damit sagen: Asphärische Gläser müssen exakter zentriert werden als andere.
ist es wirklich so das nicht jeder mensch glas verträgt??
Zum Glück sind wir Menschen alle verschieden......
Hallo,
lasse die Zentrierung prüfen bei beiden Brillen. Falls nämlich Deine Augen an eine alte, eventuell nicht richtige Zentrierung , gewöhnt sind, kann die neue, richtige, nicht klappen.
Natürlich kann man sich auch ein binokulares Problem vorstellen, Schielen?? Schaue mal hier im Forum unter Binokularsehen.
Hallo Carola,
schön, dass Dir jetzt doch geholfen wurde.



Daher haben wir die Idee wieder verworfen...
) und ich dort von Berufs-wegen sehr genau sehen muss...Das stimmt schon, denn ca. 80% meiner Tätigkeit ist am PC.

ach so, was ich noch ergänzen möchte:
Wenn ich die "neue" Brille anhabe und die Augen zusammenkneife, dann sehe ich deutlich schärfer.