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Bild des Benutzers Julian Heuri
Verbunden: 11. März 2007 - 12:01
Irritierender Sehtest und neue Brille

Hallo

Lange habe ich nicht mehr geschrieben, aber nun habe ich mal wieder einige Fragen.

Neulich bin ich über  eine elegante Fassung gestolpert, die ich dann auch gleich erstanden hab. Allerdings hat mich ein merkwürdiger Sehtest, vor rund einem Jahr gemacht, davon abgehalten, sie sofort verglasen zu lassen.

Meine ersten Brillen hab ich ja nach den Werten fertigen lassen, die der AA vor rund 6 Jahren gemessen hat. Später bin ich dann dazu übergegenangen jewelils eine Refraktion durchführen zu lassen, vor der Fertigung. Damit dann auch ja alles optimal ist.
Die Werte der Gläser sind zwr nicht in allen Gestellen gleich, aber im Mittel unterscheiden sich diese kaum, so dass ich mit allen Brillen sehen kann ohne einen störenden Unterschied zu merken. Allerdings sehe ich mit der aktuellsten am Besten.

Nun lasse ich ja ungefähr einmal im Jahr meine Augenwertebei Fielmann nachmessen, da ja die Veränderungen oft schleichend kommen und oft zu lange unbemerkt bleiben. Bisher bestand nie Handlungsbedarf.

Als ich im 2010 am Testtag eine Brille mit den alten Augenarzt-Werten trug,  hiess der Befund bloss, dass alles ok sei. Ich sei mit diesen Werten sogar minimal überkorrigiert.

Als ich im 2011 den Test wieder machen liess (ich hatte dieselbe Brille auf wie 2010), war der untersuchende Optiker über die angebliche Stärkenänderung irritiert, da die Werte eher denjenigen der neuesten Sehilfe entsprachen.
Ausserdem führte er mit mir (war es der Kreztest?) einen Test durch. Da hätte ich durch den Proporter ein Kreuz bestehend aus Pfeilen mit einem Kreis in der Mitte erkennen sollen.  Links und mit beiden Augen gleichzeitig erkannte ich nur den Kreis sowie den linken und unteren Pfeil. Rechtes Auge alleine hingegen erkannte den Kreis sowie Pfeile rechts/oben.
Ohne Messgerät dafür mit Brille auf sah ich dann die ganze Figur.

Der Befund des Optikers lautete daraufhin, dass ich nicht mit beiden Augen gleichzeitig sähe, dh. linker und rechter Seheindruck nicht gleichzeitig verarbeitet werden. Wobei ich eh immer das Gefühl habe wenn ich ein Auge abdecke, links sei alles etwas schärfer.

Ich kann nun nicht beurteilen, ob der Mann recht hat. Dafür sprechen würde dass ich, mühelos durch den Sucher einer Kamera sehen kann ohne das andere Auge zukneifen zu müssen. Links gar etwas einfacher als rechts.
Dagegen spricht, dass, wenn ein Auge abgedeckt wird, ich sofort einen Gesichtsfeldausfall wahrneme und wenn ein Brillenglas stark verschmutzt ist (Fingerabruücke, grobe Partikel), dann fällt mir das sofort störend auf, egal welches Auge die Sicht getrübt hat.

Genug Infos für euch: Was ich will ist keine Ferndiagnose, sonder lediglich eine Einschätzung, wie wahrscheinlich es ist, dass der Optiker mit seiem Befund recht hat. Wenn ja: Muss ich da was dagegen tun, solange ich das Gefühl habe gut zu sehen?

Würdet Ihr erst mit dem Augenarzt reden, wie mir damals empfohlen wurde, oder kann ich einfach hingehen, und nach ner neuen Messung gewöhnliche Minusgläser in die eingangs erwähnte Fassung machen lassen?

 

Grüsse und gute Nacht

Bild des Benutzers Marion13
Verbunden: 21. Januar 2011 - 10:25

Also irgendwie irritierst du mich - ich habe dich immer für einen Optiker gehalten, weil im anderen Forum jemand unter genau diesem Namen als Optiker registriert ist - muss wohl ein Namensvetter von dir sein...