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Bild des Benutzers Marion13
Verbunden: 21. Januar 2011 - 10:25
Gleitsicht bei hoher Myopie - besser hoher oder niedriger Index?

Ich trage zur Zeit bei Werten von sphär. -8/-8,5 und cyl. -2/-1,5 in Metallfassungen Index 1.7 und in Kunststoff-Fassungen 1.5. Zwar wurde ich beim Kauf dieser Brillen von den Optikern vor der Randdicke der Gläser gewarnt, doch ich nehme diese gern in Kauf für ein bis zum Glasrand nahezu verzerrungsfreies Sehen ohne Farbsäume. Da ich aber in nicht allzu ferner Zeit eine Gleitsichtbrille benötigen werde, mache ich mir schon jetzt Gedanken darüber, welche Gläser für mich am besten wären. Ich habe mich vor längerer Zeit bei zwei verschiedenen Optikern in dieser Richtung beraten lassen, beiden rieten mir zu hochwertigen Gläsern mit einem hohen Index und einem relativ breiten Sehfeld, der eine zu Kunststoffgläsern Index 1,74, der andere zu Glas mit dem Index 1.8, glaube ich. Eine Bekannte mit ähnlichen Werten bekam aber von ihrem Augenarzt den Rat, wegen ihrer hohen Werte Gleitsichtgläser mit einem niedrigen Index zu nehmen und ist aus diesem Grund nach vielen Jahren mit Metallfassungen auf eine Kunststoff-Fassung umgestiegen.

Meine Frage nun: Gibt es in hohen Stärken auch Gläser mit einem niedrigen Index UND einem breiten Sehfeld, oder sind die Niedrigindexgläser automatisch  Billiggläser mit schmalem Sehfeld? Und ist es tatsächlich zu empfehlen, bei hohen Werten Gleitsichtgläser mit niedrigem Index zu wählen oder aber wirken sich vielleicht bei Gleitsichtgläsern die Verzerrungen durch einen hohen Index weniger störend aus als bei Einstärkengläsern?

Da ich prinzipiell bereit wäre, für ein breites Sehfeld und ein verzerrungsarmes Sehen auch eine höhere Randdicke in Kauf zu nehmen, aber das Gefühl  habe, dass die meisten Optiker sehr stark darauf dressiert sind, dem Zeitgeist folgend überwiegend "dünne" Gläser zu verkaufen, hätte ich gern mal eure unvoreingenommene Meinung dazu!

 

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Verbunden: 29. September 2002 - 0:00

Hallo,

zuerst mal: es gibt jede Gleitsichtglasqualität in nahezu allen Brechzahlen, ob Kunststoff oder Glas.

Dann ist wichtig: verträgst Du höherbrechende Gläser? 1,7er Silikat hast Du ja schon getragen, also wäre zumindest diese Brechzahl möglich. Ohne es zu probieren, wirst Du nie wissen, was Du wirklich problemlos verträgst.

Nun gibt es eigentlich bei allen Herstellern eine Verträglichkeitsgarantie: Verträgst Du die hochbrechenden Gläser nicht, bekommst Du kostenlos Gläser mit niedrigerer Brechkraft, nur den Wertausgleich wirst Du nicht zurück bekommen.

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers Marion13
Verbunden: 21. Januar 2011 - 10:25

Hallo Eberhard,

vielen Dank für deine schnelle Antwort!

"es gibt jede Gleitsichtglasqualität in nahezu allen Brechzahlen"  - habe ich dich richtig verstanden, dass das bedeutet, dass es auch 1.5er und 1.7er Gläser mit einem breiten Sehfeld gibt? (Mir wurde z.B. ein 1.8er Glas vorgeschlagen, das es in 1.7 angeblich nicht gibt)

Ich mache mir eigentlich keine Sorgen wegen der Verträglichkeit höherbrechender Gläser, ich glaube, dass ich da ziemlich unempfindlich bin. Ich lese nur immer wieder, dass auch die Abbildungsqualität deutlich schlechter ist als bei Gläsern mit niedrigerem Index, und da denke ich mir eben, wenn ich mich auch mit etwas dickeren Gläsern wohlfühle, dann sollte ich mich doch für die bessere Abbildungsqualität entscheiden.

Was die Verträglichkeitsgarantie betrifft, so würde ich als wirtschaftlich denkender Mensch die Gläser nur dann zurückgeben, wenn ich wirklich überhaupt nicht damit klar komme, sonst wäre es mir zu schade um die Arbeit, die dann umsonst war, und um die Gläser, die wahrscheinlich in den Müll wandern. Es wäre also für mich keine Option, nunächst einmal auf gut Glück etwas zu bestellen, von dem ich nicht überzeugt bin, dass ich es auch haben möchte.

Meine größte Befürchtung ist eigentlich, dass ich, egal zu welchem Optiker ich gehe, immer einseitig in Richtung besonders hochbrechender Gläser beraten werde. Genau deshalb möchte ich mich vorab schlau machen, um mir eine eigene Meinung zu bilden und dort auch meine eigene Position vertreten zu können.

Viele Grüße

Marion

Bild des Benutzers Löwenzahn
Verbunden: 28. April 2011 - 10:20

Kunststoffgläser mit einem Index von 1.6 und 1.67 kann man mit ruhigem Gewissen empfehlen.

Mineralische Gleitsichtgläser gibt es nur in 1.8 oder 1.6. 

Und auf den Rat des Augenarztes über die Glasqualität muss man kein großes Gewicht legen, er ist der Fachmann für das Medizinische und nicht für Brillen. Da kannst du besser dem Rat eiens Optikers vertrauen.

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Verbunden: 29. September 2002 - 0:00

Hallo Marion,

 

ein mineralisches Gleitsichtglas gibt es noch von Zeiss in 1,7 (Tital), aber in geringerer d.h. alter Gleitsichglasqualität. Ichwürde aber zu Kunstsstoff neigen, weil dort alles zu machen ist.

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers mueger
Verbunden: 25. Februar 2011 - 17:21

Da es hier um Gleitsichtgläser geht, möchte ich dazu auch eine Frage stellen:
Eberhard, Du bist doch auf Zeiss spezialisiert. Hast Du Erfahrungen mit Gradal Individual Eye Fit? Ich interessiere mich für die Variante mit dem größeren Zwischenbereich. Hast Du solche Gläser schon verkauft und falls ja, mit welchen Erfahrungen?

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Verbunden: 29. September 2002 - 0:00

Hallo Mueger,

 

das sind mit die verträglichsten Gleitsichgläser, die es gibt. Ich trage sie selber und weiß wovon ich rede. Wichtig ist, dass man weiß, wofür die Gläser hautpsächlich gebraucht werden,

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers mueger
Verbunden: 25. Februar 2011 - 17:21

 .. Wichtig ist, dass man weiß, wofür die Gläser hautpsächlich gebraucht werden

Hallo Eberhard,   ich habe für die Ferne   und für die Nähe (für ca. 30 - 50 cm;  z. B. für  Notebook, Klavier, Bücher, Zeitung,..)   jeweils eine Monofokalbrille,  die ich auch weiterhin nutzen werde.

Was mir fehlt, ist eine Brille für mittelnahe  Entfernungen von ca.  0,5 - 2,5 (oder 3?)  m,    vorwiegend für  zuhause (Arbeiten in Haus und Garten,  Überblick über den  gesamten Schreibtisch und dessen Umgebung, etc.)

Ich stelle mir eine Brille mit relativ großer (breiter und langer) Progressionszone für diese Entfernungen vor.  Der Progressionsbereich fürs Kleingedruckte am unteren Ende der Brille dürfte dann gerne relativ klein sein, denn dafür hab ich ja die Nahbrille.

Eine Nahbereichsgleitsichtbrille (Businessbrille) kommt nicht infrage, denn ich möchte auf  jeden Fall einen Fernteil in der Brille haben und der Progressionsbereich muss  mindestens 2,5 Dioptrien (eher 2,75)  umfassen.

Gruß, Mueger

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Verbunden: 29. September 2002 - 0:00

Hallo Mueger,

eine Add. von 2,5 oder sogar 2,75 ist bei keinem Gleitsichtglas mit breitem Nahfeld möglich. Ab Add. 2,25 beginnen alle Progressionszonen sehr schmal zu werden. Auch wenn die Werbung anderes verspricht. Jeder Mensch hat bis ins hohe Alter eine Restakkomodation von ca. 0,5 dpt. Wenn ich 2,0 dazurechne komme ich auf eine Leseentfernung auch noch bei einem 90-jährigen von 40cm. Dabei gehe ich natürlich von gesunden Augen aus, was im hohen Alter leider selten ist. Es sollte ja nur ein Rechenbeispiel sein.

Aber auch augengesunde 7o-jährige, die es ja gibt, sollten mit höchstens 2,25 Add. voll auskorrigiert sein. Für kürzere Leseentfernungen sind reine Nahbrillen oder Officebrillen besser geeignet.

 

Dein Wunsch einer Brille bis 2,5 m wäre eine sog. Raumbrille, zu erhalten bei Zeiss als Gradal RD (Raumdistanz) Diese Gläser haben in der Ferne +0,5 mehr und die Add. wird um diese 0,5 gesenkt, dadurch wird der Nahbereich breiter.. Im Raum sehe ich damit scharf, aber in 3 m Fernsehen geht schon nicht mehr.

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers mueger
Verbunden: 25. Februar 2011 - 17:21

Zitat Eberhard:

"eine Add. von 2,5 oder sogar 2,75 ist bei keinem Gleitsichtglas mit breitem Nahfeld möglich. Ab Add. 2,25 beginnen alle Progressionszonen sehr schmal zu werden. "

Und das gilt auch für die Intermediate-Variante  von Eye Fit?

Zitat Eberhard:

  "Jeder Mensch hat bis ins hohe Alter eine Restakkomodation von ca. 0,5 dpt. Wenn ich 2,0 dazurechne komme ich auf eine Leseentfernung auch noch bei einem 90-jährigen von 40cm.

 Meine Lesebrille  ist um 2,0 Dioptrien stärker als meine aktuelle Fernbrille und ich kann damit zwischen ca.30 und 45 cm Entfernung alles gut lesen.  (Von 90 bin ich allerdings  noch weit entfernt. )  

Zitat Eberhard:

"Dein Wunsch einer Brille bis 2,5 m wäre eine sog. Raumbrille, zu erhalten bei Zeiss als Gradal RD (Raumdistanz) Diese Gläser haben in der Ferne +0,5 mehr und die Add. wird um diese 0,5 gesenkt, dadurch wird der Nahbereich breiter.. Im Raum sehe ich damit scharf, aber in 3 m Fernsehen geht schon nicht mehr."

Genau das würde mich an einer RD-Brille stören. Ich möchte auch in 3 m Entfernung  nicht verschwommen sehen.

Aber trotzdem ein Frage zur Raumbrille:  Angenommen, ich nähme RD-Gläser  mit meiner richtigen Fernkorrektur im oberen Glasbereich    und 2 Dioptrien Addition im Progressionsbereich.  Worin läge der Unterschied zwischen diesen Gläsern und normalen Gleitsichtgläsern mit 2,0 dpt Addition?

Nachtrag:

 

Ich hab gerade schnell etwas über Gradal RD nachgelesen.  Demnach ist der "Fernbereich" beim RD-Glas   zugunsten eines längeren und breiteren  Progressionsbereichs verkürzt und weist außerdem in den Randbereichen Astigmatismen auf, aufgrund derer es zum Autofahren nicht zugelassen ist.  Also könnte man sagen:  Man macht beim Fernbereich Qualitätsabstriche zugunsten einiger Vorteile im Nahbereich? 

Wenn ich also ein Glas nähme, das im "Fernbreich"   meiner normalen Fernstärke entspräche, hätte ich einen suboptimalen Fernbereich, aber einen Progressionsbereich, der 2,0 Dioptrien umfasste und   länger und breiter als bei meiner jetzigen Gleitsichtbrille mit 2,0 dpt Addition wäre?

  

.

Bild des Benutzers ChW
ChW
Verbunden: 17. August 2009 - 16:41

Hallo ,

 

Zeiss fertigt seit Jahren schon kein 1.7 mineralisches Gleitsichtglas mehr. Auswahl ist nur 1.6 (Gradal Individual,

Gradal Plus oder Gradal Top) oder 1.8 (Plus oder Top).

Die Auswahl an 1.7 mineral Gleitsicht ist insgesamt relativ klein geworden, zu bekommen ist es aber (z. B. bei Hoya)

Grüße

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Verbunden: 29. September 2002 - 0:00

Hallo Mueger,

die eierlegende Wollmilchsau geibt es einfach nicht. ;) 

 Du kannst das RD auch mit 0,25 Add. zur Fernwirkung bekommen und nutzt die Gläser bis 4 m. Wenn Du nicht in einem Großraumbüro sitzt, ist das machbar.

Zu Deinem letzten Punkt: eigentlich ja, aber die Länge der Progressionszone zwingt Dich eben zu einer sehr tiefen Form, was bei einer Arbeitsbrille nicht immer schlimm ist. Eine Brille für alles wäre Dir dann sicher zu unmodern.

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers KerstinEP
Verbunden: 24. August 2004 - 0:00

Zu Deinem letzten Punkt: eigentlich ja, aber die Länge der Progressionszone zwingt Dich eben zu einer sehr tiefen Form, was bei einer Arbeitsbrille nicht immer schlimm ist. Eine Brille für alles wäre Dir dann sicher zu unmodern.

 

Ach, die Nerd-Brille macht´s möglich ist ist doch grad total in Smile

Gott schenkt Dir das Gesicht. Lächeln musst Du selber!

Bild des Benutzers mueger
Verbunden: 25. Februar 2011 - 17:21

Hallo Mueger,

die eierlegende Wollmilchsau gibt es einfach nicht. ;) 

 


Hallo Eberhard: Zwei Dumme, EIN Gedanke! Genau DAS habe ich heute Nachmittag zu jemand gesagt, als ich über meine Recherchen zu Brillengläsern gesprochen habe. Lol

Zitat Eberhard:
"Du kannst das RD auch mit 0,25 Add. zur Fernwirkung bekommen und nutzt die Gläser bis 4 m. Wenn Du nicht in einem Großraumbüro sitzt, ist das machbar."

Ich war heute bei einem Zeiss-Spezialisten und habe dort über Möglichkeiten mit RD gesprochen. Die Progressionszone ist allerdings wirklich sehr lang.

Zitat Eberhard:
"Zu Deinem letzten Punkt: eigentlich ja, aber die Länge der Progressionszone zwingt Dich eben zu einer sehr tiefen Form, was bei einer Arbeitsbrille nicht immer schlimm ist. Eine Brille für alles wäre Dir dann sicher zu unmodern."

Die Progressionszone beim RD ist zwar wirklich sehr lang, aber die schmale Pantoform, die mir Jack neulich empfohlen hatte, käme wahrscheinlich infrage. Die Höhe sollte passen und es würden sogar 50er Gläser reichen. Der Optiker will mir die Fassung zur Ansicht besorgen.

Ich habe mich aber gerade im Internet nach anderen Nahbereichsgleitsichtgläsern mit etwas kürzerer Einbauhöhe umgesehen. Da käme man aber fast in den Bereich normaler Gleitsichtgläser mit längerer Progressionszone. Ich hatte mir früher mal ein "normales" Gleitsichtgals mit leicht überkorrigierter Ferne und 2,0 dpt Addition machen lassen und sie dann nur indoor benutzt. Vielleicht käme auch eine solche Lösung wieder infrage.

Ich hatte mich gerade im Netz nach Nahbereichsgläsern verschiedener Hersteller umgesehen und außerdem nach mehr Infos zu Gradal RD gesucht.
Ich will gleich anschließend einen separaten Thread über Nahbereichsgläser eröffnen. Vielleicht ist das Thema ja auch für andere Leser interessant.

Gruß, Mueger

Bild des Benutzers Marion13
Verbunden: 21. Januar 2011 - 10:25

Hallo,

ich würde noch mal gern zu meinem Thema zurückkehren. Vielen Dank zunächst den Fachleuten für ihre Antworten!

Ich hätte nun noch sehr gern eine Antwort auf die Frage, ob es für die Abbildungsqualität bei Gleitsichtgläsern tatsächlich egal ist, ob die Gläser einen hohen oder niedrigen Index haben. Bei euren Antworten hörte es sich so an, aber vielleicht habe ich es ja nicht richtig verstanden. Bedeutet das, die Farbsäume sind weg, weil sie am Rand auftreten und das Sehfeld bei Gleitsicht ja nicht bis zum Rand geht? Und ebenso die Verzerrungen, weil sie ja auch eher außerhalb des Zentrums auftreten?

Und das Sehfeld, kann es von den technischen Voraussetzungen her bei dickeren Gläsern genauso groß gemacht werden wie bei Hochindexgläsern? Mir ist klar, dass es Gleitsichtgläser mit sehr unterschiedlichen Topographien und somit auch sehr unterschiedlichen Größen der verschiedenen Sehbereiche gibt, mir geht es hier eher um das Grundsätzliche!

Viele Grüße

Marion

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Verbunden: 29. September 2002 - 0:00

Hallo Marion,

Gleitsichtgläser in Kunststoff sind bis zum 1,67er Material meist verträglich und auch mit nahezu allen Qualitätsstufen lieferbar.

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers Marion13
Verbunden: 21. Januar 2011 - 10:25

Hallo Eberhard,

vielen Dank für die superschnelle Antwort!

Es ist mir etwas unangenehm, denn ich weiß es wirklich zu würdigen, dass ihr Fachleute euch die Zeit nehmt, uns Laien unsere Fragen zu beantworten. Aber: Die Antwort reicht mir noch nicht so wirklich!

Vielleicht habe ich meine Frage etwas umständlich gestellt, vielleicht versteht sie aber auch jemand und kann sie mir beantworten?

Viele Grüße

Marion

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Verbunden: 29. September 2002 - 0:00

Hallo Marion,

ich versuche es nochmal: Zuerst mal das Material. Bis zum 1,67er Material sind die Farbsäume meist verträglich, das 1,74er ist schon problematischer, aber trotzdem wird es häufig gefertig. Diese Problematik gilt genau so für Gleitsichtgläser. Die Farbsäume haben nichts mit den einwandfreien Sehbereichen zu tun, da hat das Glasdesign das Wort, aber: Bei Gleitsichtgläsern kann das hochbrechende Material eher zu Unverträglichkeit führen.

Die individuellen Gläser haben bei fast allen Stärken die gleichen einwandfreien Sehbereiche. Die vielen Parameter, die dazu führen, müssen dann aber auch bei der Abgabe der Brille und Anpassung berücksichtigt werden.

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers Marion13
Verbunden: 21. Januar 2011 - 10:25

Danke, Eberhard, ich hoffe, jetzt hab ich's kapiert!

Viele Grüße

Marion