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Bild des Benutzers Sunny01
Beigetreten: 27. Oktober 2011 - 7:51
Woher eine Brille die wirklich funktioniert?

Hallo,

 

seit Jahren habe ich Probleme mit meiner Sehkraft, habe schon einige Optiker und Augenärzte abgeklappert, ein Haufen Geld ausgegeben und immer noch keine optimale Lösung.

Der Leistungsanspruch an meine Augen ist sehr hoch, da ich an einem Bildschirmarbeitsplatz tätig bin und nebenher studiere, was zusätzliche "Lesearbeit" bedeuted.

Meine Alltagsbrille hat folgende Werte:

R +4.00  +0,50  6°

L +4,50  + 0,50  173°

Mit dieser Brille komme ich grundsätzlich gut klar. Probleme habe ich nur bei ganz winzigen Texten und wenn ich sehr lange lesen, muss. Der Text wird dann zunehmend undeutlicher und schlußendlich fällt das linke Augen nach innen, was ich nicht mehr kontrollieren kann. Schielen im Allgemeinen ist aber im Normalfall nicht erkennbar.

Soweit ich weiß habe ich auch eine Hornhautkrümmung.

Vor zwei Jahren habe ich dann eine Bildschirmbrille verordnet bekommen:

R +5,50  -0,75  105°

L +5,75 - 0,25  0°

asphärische Gläser

Diese Brille verwende ich zwar, wenn ich mit der anderen beim Lesen nicht mehr zurecht komme, was insoweit auch funktioniert.

Das Problem dabei ist, dass ich nach wenigen Minuten bereits ein starkes Ziehen an der Nasenwurzel verspüre und ungefähr einer Stunde später einen starken Druck auf den Augen, verbunden mit heftigem Brennen und Kopfschmerzen. Die Augenmuskeln schmerzen ebenfalls bei Bewegung der Augen in alle Richtungen.

Der Optiker meinte im übrigen hier bei der Anpassung, dass im beidseitigen Sehen, wohl das linke Augen sofort wieder in den Hintergrund tritt und die Hauptarbeit vom rechten übernommen wird - was immer das heißen mag.

Trage ich die Brille dann länger, habe ich auch heftige Nackenschmerzen.

Nach neuesten Erkenntnissen meines Augenarztes, sind das aber die richtigen Werte für mich, die erste Brille soll ich nicht mehr verwenden und nur noch die Bildschirmarbeitsbrille. Die damit verbundenen Schmerzen und Probleme finden überhaupt keine Beachtung.

Dazu gesagt soll noch sein, dass ich damit nur beschränkt autofahren kann, weil die Optik in der Entfernung einfach nicht stimmt und ich z.B. den Text (Ortschaften) auf den großen gelben Richtungsschildern erst deutlich sehen kann, wenn ich ca. auf 5 meter herangefahren bin und erst kurz vor dem Vorbeifahren alles richtig scharf ist.

Mit der Feststellung, dass diese Werte stimmen, nachdem ich den kleinen Text auf der Probekarte lesen kann und die Autokennzeichen, wenn ich aus dem Fenster sehe - was eine Momentaufnahme von ein paar Sekunden darstellt, werde ich also heimgeschickt.

Kann mir vielleicht jemand helfen, wo hier das eigentliche Problem liegen könnte?

Warum weichen eigentlich bei sämtlichen Brillenpässen und Rezepten eigentlich die Achsenwerte immer so stark ab?

Gibt es im Raum Passau einen kompetenten Augenarzt oder einen Optiker, der mir helfen könnte?

Vielen Dank Vorab.

Sunny