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Bild des Benutzers Faultier
Beigetreten: 3. Februar 2017 - 10:57
Polatest und Weitsichtigkeit

Hallo zusammen und einen schönen guten Abend.

Ich bin's mal wieder, das Faultier. Nach monatelangem Warten auf Termine habe ich es fast geschafft. Zwei Termine stehen an und ich hätte noch zwei Fragen, deren Antwort ich nicht selbst recherchieren konnte. Daher bitte ich nochmals um freundliche Aufklärung und bin schon im Voraus dankbar.
(1) Warum sollen zwischen der Untersuchung mit weit getropften Augen und dem Polatest zwei Wochen Abstand liegen - nicht weniger aber auch nicht mehr?

(2) Wenn ein Schielen vorliegt, ist es dann wichtig, eine vorhandene Weitsichtigkeit komplett auszugleichen - also mit den objektiv gemessen Werten beim Tropfen? Subjektiv habe ich bisher 1,5 dpt weniger als das objektive Ergebnis. Was nun?

Ich danke Euch sehr für die Unterstützung hier im Forum. Sie hat geholfen, die Hoffnung nicht aufzugeben und Geduld zu haben. DANKE sehr.

Faultier

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Beigetreten: 29. September 2002 - 0:00

Moin,

Zu 1: abhängig vom Terminplan

Zu 2: die Übersichtigkeit muss vollkommen ausgeglichen sein, der objektive Wert ist aber nur erforderlich zum besseren Erkennen der subjektivn Fehlsichtigkeit.

 

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers Burkhard Schlinkmann
Beigetreten: 7. November 2000 - 0:00

Hallo Faultier

zu 1

villt entspricht es einer Erfahrung eines Instituts fuer Augenheilkunde aufgrund der Eigenheiten des Atropins bzw aehnlichen Medikamenten. Natuerlich wuerde ich kurz nach der Objektiven Messung unter Einfluss des Atropins keine Polatestsitzung terminieren. Das hat Einfluss auf die Messwerte.

zu 2

 Die Weitsichtigkeit sollte voll auskorrigiert sein, ehe man binokular misst. Akkommodation, Vergenz und Pupillenspiel sind miteinander gekoppelt und koennen bei unkoorrigierter Weitsichtigkeit ein falsches Vergenzbild vermitteln.

 

Gruss Burkhard